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Vermögensschadenhaftpflichtversicherung Rechtsanwä

Vermögensschadenhaftpflicht Rechtsanwälte

Rechtsanwälte benötigen aufgrund Ihres Berufsstandes eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für Rechtsanwälte.

Die Rechtsanwältekammer setzt zur Zulassung und Tätigkeiterlaubnis den Unterhalt einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung bei einem Rechtsanwalt voraus.
Unterhält der Rechtsanwalt eine solche Versicherung nicht, darf er nicht tätig sein.

Hierbei wird eine Mindestversicherungssumme von 250.000 EUR abverlangt mit einer Maximalentschädigung aller Schäden pro Jahr von 1.000.000 EUR. Die Regelungen, dass Rechtsanwälte eine Betriebshaftpflichtversicherung unterhalten müssen gehen aus §51 BRAO hervor. Den hierzugehörigen § haben wir weiter unten abgebildet. Die Versicherungspflicht im Bereich der Rechtsanwälte rührt daher, dass ein Anwalt eine Mandantsannahmepflicht hat und somit irrelevant ist, in welchem Umfang dieser tätig ist.
Sobald ein Rechtsanwalt tätig ist, ist er zur Unterhaltung einer Betriebshafpflichtversicherung verpflichtet.
Jedoch spricht man bei dieser Versicherung nicht von der Betriebshaftpflichtversicherung für Rechtsanwälte, sondern viel mehr von der Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für Rechtsanwälte.
Dies hat den Hintergrund, dass im Vordergrund der Absicherung Vermögensschäden stehen, die Versicherungsunternhemen absichern sollen und weniger das Risko der Personen- und Sachschäden.
Aus der jahrelangen Praxis hat sich dies auf der Kalkulationsgrundlage so ergeben, dass man bei diesem Beruf nicht von einer Betriebshafpflichtversicherung sondern einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung spricht.

Unter Nachweis einer solchen Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für Rechtsanwälte erhalten diese die Erlaubnis zur praktischen Zulassung.

Sollten Sie interesse an einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für Rechtsanwälte haben, so scheuen Sie sich nicht uns zu kontaktieren!

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§51 BRAO - Betriebshafpflichtversicherung

(1) Der Anspruch des Auftraggebers aus dem zwischen ihm und dem Rechtsanwalt bestehenden Vertragsverhältnis auf Ersatz eines fahrlässig verursachten Schadens kann beschränkt werden:

1. durch schriftliche Vereinbarung im Einzelfall bis zur Höhe der Mindestversicherungssumme;
2. durch vorformulierte Vertragsbedingungen für Fälle einfacher Fahrlässigkeit auf den vierfachen Betrag der Mindestversicherungssumme, wenn insoweit Versicherungsschutz besteht.

(2) Die Mitglieder einer Sozietät haften aus dem zwischen ihr und dem Auftraggeber bestehenden Vertragsverhältnis als Gesamtschuldner. Die persönliche Haftung auf Schadensersatz kann auch durch vorformulierte Vertragsbedingungen beschränkt werden auf einzelne Mitglieder einer Sozietät, die das Mandat im Rahmen ihrer eigenen beruflichen Befugnisse bearbeiten und namentlich bezeichnet sind. Die Zustimmungserklärung zu einer solchen Beschränkung darf keine anderen Erklärungen enthalten und muß vom Auftraggeber unterschrieben sein.

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